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Politische Erwachsenenbildung stärken – DIE LINKE fordert Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub auch in Sachsen!

Erstellt am: 16 Dezember, 2016 | Kommentieren

junge_marion (9)
Zum heute im Landtag behandelten LINKEN Antrag „Politische Erwachsenenbildung stärken!“ ( 6/5108) sagt Marion Junge, Sprecherin der Linksfraktion für Weiterbildung:

Wer mitmischen will, muss die Grundzüge des Staats- und Regierungssystems kennen. Politische Erwachsenenbildung gehört deshalb zum lebenslangen Lernen.

Allerdings ist es in Sachsen nicht gut um sie bestellt. Der Anteil der politischen Bildung an der Weiterbildung nimmt ab – zwischen 2010 und 2015 um fast ein Viertel, wie der Bildungswissenschaftler Klaus-Peter Hufer feststellt.

Der Sächsische Volkshochschulverband beklagt, „dass in den letzten zehn Jahren keine Erhöhung der Mittel für die Allgemeine Erwachsenenbildung erfolgte“. Dabei müssten die Einrichtungen dringend mehr investieren, vor allem im ländlichen Raum.

Sachsens Weiterbildungsgesetz von 1998 ist veraltet und legt keinen Schwerpunkt auf die politische Erwachsenenbildung. Sie muss, anders als etwa in Nordrhein-Westfalen, nicht verpflichtend angeboten werden. So findet sie auch nicht flächendeckend statt.

Die Linksfraktion will die politische Erwachsenenbildung stärken. Die 2014 beschlossene Weiterbildungskonzeption muss mit Leben erfüllt und weiterentwickelt werden. Das Weiterbildungsgesetz muss die geförderten Weiterbildungseinrichtungen verpflichten, politische Bildung anzubieten. Veranstaltungen zur Demokratieförderung und politischen Bildung sollten entgeltfrei sein.

Gute Weiterbildung ist freilich nicht zum Nulltarif zu bekommen. Der Freistaat muss deshalb die Erwachsenenbildung endlich besser finanzieren und einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub einführen, wie ihn 14 der 16 Bundesländer gewähren.

Die Regierung aus CDU und SPD will dem nicht nachkommen. Sie weiß offenbar nicht, dass ein Mangel an politischer Bildung am Ende die mündigen Bürgerinnen und Bürger hemmt, die sich einbringen wollen.

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