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Offener Brief an unseren Landrat Herr Harig, den Dezernenten Herr Domschke und den Oberbürgermeister Herr Dantz

Erstellt am: 11 Juni, 2012 | Kommentieren

In den letzten Tagen gab es zahlreiche Meldungen, Stellungnahmen und Gerüchte über unser Gymnasium. Wir, die Schülervertreter, möchten hiermit Position beziehen.

1. Die ehrwürdige Lessingschule soll aufgrund brandschutztechnischer Bestimmungen im kommenden Schuljahr geschlossen werden. Der fehlende zweite Rettungsweg wird seit Jahren gefordert, ohne dass etwas geschah. Jetzt sind alle überrascht. Dabei ist mit gutem Willen eine Realisierung kurzfristig möglich, wenn man auf den Einbau eines „Aufzuges mit 5 Haltestellen“, der im Brandfall nicht genutzt werden kann, verzichtet.

2. Die vorübergehende Zusammenlegung aller Schüler im Schweitzerhaus bringt Vorteile für Lehrer (das Pendeln zwischen den Gebäuden entfällt), Schüler (bessere Erreichbarkeit der Lehrer) und dem Schulträger (Kostenersparnis) mit sich. Allerdings gibt es aus unserer Sicht auch zahlreiche Nachteile. Der Standort Macherstraße war zu der Eröffnung vor fast 20 Jahren eine der modernsten Schulen im Land. Mittlerweile sind aber u.a. Fenster undicht (bei Starkregen können einige Zimmer nicht genutzt werden), der Lärm- und Hitzeschutz ist mangelhaft, es fehlt ein attraktiver Pausenhof, es gibt keine Aula. Für alle ca.800 Schüler steht nur ein Aufenthaltsraum zur Verfügung. Dieser befindet sich in einem maroden Anbau, der eigentlich abgerissen werden sollte. Auch die Durchführung von AGs und GTAs könnte nicht wie gewohnt stattfinden.

3. Um vergleichbare Bedingungen wie unsere Nachbargymnasien (z.B. in Bischofswerda oder Großröhrsdorf) zu erreichen, muss an einem gemeinsamen Standort kräftig investiert werden. Die Standortfrage unserer Schule ist jedoch immer noch nicht geklärt. Deswegen eine klare Aussage: Wir Schülersprecher favorisieren den Ausbau des Lessinghauses als gemeinsamen Standort für alle Schüler unserer Schule. Die Zentrumsnähe, die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, das reichhaltige kulturelle Angebot in der Stadt und nicht zuletzt die Tradition dieser Bildungseinrichtung sind nur einige Argumente. Es geht nicht um eine kurzfristige oder vielleicht etwas kostengünstigere Lösung, sondern um eine moderne, leistungsfähige Schule für die nächsten Jahrzehnte.

Wir fordern die Prüfung eines schnellstmöglichen Einbaues eines zweiten, improvisierten Rettungsweges, so dass sich auch im kommenden Schuljahr die Sekundarstufe II in der Lessingschule in Ruhe auf ihr Abitur vorbereiten kann. Diese Baumaßnahme muss der Anfang von einer umfassenden Sanierung des Schulstandortes Henselstraße sein.

Bisher zeigten Sie viel Entgegenkommen, wenn es um die Belange unseres Gymnasiums ging. Dennoch bitten wir um Verständnis für unsere Ungeduld. Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehen.

Die Jahrgangssprecher und der Schülerrat des G.-E.-Lessing-Gymnasiums Kamenz

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