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Nachlese: Proteste gegen Anti-Asyl-Demonstration in Bautzen!

Erstellt am: 14 November, 2014 | Kommentieren

Bautzen_2

Asyl2

Mehr als 550 Menschen demonstrierten am 8. November 2014 in Bautzen gegen angeblichen „Asylmissbrauch“. NPD-Stadträtin Daniela Stamm hatte diese organisiert, neben zahlreichen Nazis nahmen auch etliche Bürgerinnen und Bürger daran teil. Gegen diese Demonstration richteten sich etliche Versammlungen. Oberbürgermeister Schramm rief bereits im Vorfeld des 8. November 2014 auf, unter dem Motto “Helle Kerzen für eine offene Stadt” ein Zeichen für Toleranz auf dem Kirchplatz zu setzen. Am Ende brannten mehr als 500 Kerzen.

Protest in Sicht- und Hörweite sollte erst durch das Gewaltmonopol versagt bleiben. Erst als sich die Bundestagsabgeordnete der LINKEN Caren Lay gemeinsam mit der sächsischen Landtagsabgeordneten Marion
Junge (Linksfraktion) dafür einsetzte, wurde dieser Protest erlaubt. So wurden die Teilnehmer der rassistischen Demonstration an der Ecke Breitscheidstraße / Flinzstraße von etwa 200 Antifaschist_innen mit den Parolen „Nazis raus“ und „Say it loud, say it clear – Refugees are welcome here“ in Empfang genommen. Erfreulicherweise versagte der Stromgenerator den Dienst bei den Rassisten in dieser Stelle, so dass ihre Ideologie der Ungleichwertigkeit nicht verbreitet werden konnte.

Als der Aufzug der extremen Rechten an der Muskauer Straße / Am Ziegelwall gegen 19 Uhr vorbeizog, machten mehr als 200 Teilnehmer_innen, einer durch den Kreisrat der LINKEN Jens Töricht angemeldeten spontanen Kundgebung, ihrer Ablehnung deutlich. Einige, der mehr als 400 teilweise angereisten Gegendemonstrant_innen,
schafften es, den rassistischen Aufzug zweimal kurzzeitig durch Sitzblockaden aufzuhalten. Diese wurden durch die eingesetzten Polizeikräfte teils rabiat geräumt. Diese schritt jedoch nicht ein, als während der NPD Demonstration mehrfach Hitlergrüße gezeigt und rassistische Parolen gerufen wurden. Gegen 20 Uhr endete der rechte Aufmarsch auf dem Bautzener Holzmarkt, wo er begonnen hatte.

Fazit: Erfreulicherweise zeigten dieses Mal deutlich mehr Menschen ihre Solidarität mit den Refugees und ihre Ablehnung gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit. Ein großer Dank gilt den zahlreichen Initiativen und antifaschistischen Gruppen, die für den 8. November nach Bautzen mobilisiert haben und den Protest deutlich gezeigt haben. Um effektive Blockaden den rassistischen Aufmarsch entgegenzusetzen, bedarf es einer entsprechenden Organisationsstruktur. Daran gilt es zu arbeiten, da das Thema die ostsächsische Provinz sicherlich weiter beschäftigen wird.

Antifaschistische Grüße sendet Marcel Renner
Sprecher Antifa Lausitz

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