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Meine erste Praktikumswoche in Kamenz und Dresden!

Erstellt am: 9 Mai, 2016 | Kommentieren

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Mein Praktikum begann am 2. Mai. Am Abend dieses Tages durfte ich den öffentlichen Teil der Fraktionssitzung der Linken in Kamenz besuchen.

In dieser Sitzung stimmten sich die Vertreter der Linken im Vorfeld der anstehenden Stadtratssitzung zu verschiedenen kommunalen Themen ab. Dabei ging es z.B. um diverse Bauprojekte, die finanzielle Zuwendungen für die Kamenzer Tafel e.V. und um das Konzept für die Naturbestattung im Raum Kamenz.

Eigentlich hatte ich erwartet, dass es in dieser Runde recht unspektakulär zugeht, damit lag ich aber falsch. Ich stellte fest, dass Kommunalpolitik auch spannend sein kann, besonders bei Themen, zu denen man einen persönlichen Bezug hat. Im Kreise der Vertreter kam es dabei auch zu teilweise hitzigen Diskussionen.

Am nächsten Tag begleitete ich Frau Junge zur Fraktionssitzung der Linken im Sächsischen Landtag. Durch die positiven Eindrücke vom Vorabend, war ich nun sehr gespannt auf die Sitzung auf Landtagsebene.

Ich traf auf viele engagierte, motivierte und aufgeschlossene Abgeordnete. Das Alter der Fraktionsmitglieder ist gut gemischt, es gibt sowohl junge also auch ältere Abgeordnete. Wahrscheinlich ist die Fraktion der Linken aber die Einzige, in der Frauen und Männer paritätisch gewählt werden.

Themen des Tages waren unter anderem der Vorbereitungsstand der FraktionsTour 2016, die Auswertung des Plenums vom 20. und 21. April sowie die Verständigung zum Umgang mit den anderen Landtagsfraktionen. Die Stimmung in der Fraktion der Linken war offen und freundlich, wenn es aber zu Meinungsverschiedenheiten kam, spürte man, dass es auch angespannter sein kann. Strittige Themen wurden konstruktiv diskutiert. Dieser Tag war für mich sehr interessant, aber auch anstrengend.

Bei der Stadtratssitzung am 4. Mai in Kamenz fiel mir auf, dass der überwiegende Teil der Stadträte doch schon etwas älter ist, auch Frauen sind nicht so stark vertreten. Zur Sprache kamen die Themen, die zwei Tage zuvor schon in der Fraktionssitzung behandelt wurden. Durch das Aufeinandertreffen von verschiedenen Meinungen war die Stimmung im Saal sehr angespannt.

Besonders bei der Diskussion zum Thema Naturbestattung ging es heiß her, neue Aspekte, hinsichtlich der Finanzierung, wurden aufgegriffen. Es fand an diesem Tag keine Einigung statt, der Beschluss wurde vertagt, um erneut die Diskussion zu ermöglichen.

Ich hatte den Eindruck, dass die Fraktionen untereinander wenig kompromissbereit sind. Vielleicht wäre es besser, kooperativer miteinander umzugehen, um die Stadt voran zu bringen. Jedenfalls ist Politik – auch im Kleinen – sehr interessant!

Niclas Prescher

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