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Meine Bewerbungsrede für die Landesliste DIE LINKE. Sachsen!

Erstellt am: 13 April, 2019 | Kommentieren

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste,

was ist das für eine Zeit? Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus sind wieder salonfähig. Hass, Angst und Gewalt nehmen deutlich zu. Unser Land verliert seine Werte und Menschlichkeit. Das darf sich nicht fortsetzen!

Ein Weiter-so mit der CDU in der Regierung darf es nicht geben! Nach 29 Jahren CDU-Herrschaft braucht Sachsen einen politischen Neuanfang für soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, moderne Standortpolitik, Klimaschutz und Weltoffenheit.

Wir Linke müssen unser Profil als politische Sozialversicherung parlamentarisch und außerparlamentarisch stärken.

Unsere Vorschläge für ein soziales Sachsen sind jedoch nur umsetzbar, wenn wir mit SPD, Grünen und anderen Partnern gemeinsam überzeugen, dass es eine soziale und ökologische Alternative für Sachsen gibt.

Ich will gute Bildung von Anfang an, für alle und lebensbegleitend. Da ich von Beruf Lehrerin bin, weiß ich, worüber ich rede.

Nach Jahren intensiver Kommunalpolitik bin ich jetzt in der Fraktion Sprecherin für Weiterbildung und Kita. Ich besuchte sachsenweit alle Volkshochschulen und anerkannten freien Träger der Weiterbildung.

Und ich erarbeitete mit zahlreichen kompetenten Vertretern gemeinsam das neue „Gesetz über die Weiterbildung und das lebenslange Lernen im Freistaat Sachsen“.

Zu unseren Forderungen gehören u.a.:

• 5 Tage Bildungsfreistellung
• eine gesetzlich garantierte Grundförderung für die Weiterbildungsträger sowie
• der flächendeckende Ausbau des zweiten Bildungsweges an den Volkshochschulen als Bestandteile unseres Weiterbildungsgesetzes.

Sachsen muss mehr in gute Bildung investieren!

Sie beginnt in der Kita! Der Erziehermangel sowie die schlechten Arbeitsbedingungen in den Kitas sind in Sachsen CDU-gemacht.
Trotz Bundesförderung investiert die schwarz-rote Landesregierung ungenügend in qualitative Verbesserungen der frühkindlichen Bildung.

Im Schulbereich ist die Situation problematisch. Die CDU hat in den vergangenen 10 Jahren den erkennbaren Lehrermangel geleugnet. Seit 2 Jahren versuchen sie jetzt mit Lehrerpaket-Maßnahmen den Bildungsnotstand zu kaschieren.

Mittlerweile stellt Sachsen an den Oberschulen 60 Prozent Seiteneinsteiger ein, die eine 3monatige Schnellausbildung erhalten. Welche Auswirkungen das hat, können wir derzeit nur erahnen.

Apropos: Wer glaubt, dass der Digitalpakt, also das zusätzliche Finanzieren moderner Technik in den Schulen, die LÖSUNG im Bildungsbereich ist, der irrt. Mehr den je entscheiden den Erfolg der Schulen die kompetenten Lehrer.

Sachsen braucht endlich eine Bildungsreform!

Zu den Aufgaben des Bildungssystems zählt heute nicht mehr die Vermittlung von Wissen an sich, sondern die Vermittlung von Kompetenzen zur Aneignung und Verarbeitung von Wissen und damit die Ermöglichung eines lebenslangen Lernens. Wir benötigen daher eine andere Schule für kooperatives, soziales und selbständiges Lernen.

Längeres gemeinsames Lernen und ein flächendeckendes Netz von Ganztagsschulen sind notwendig, um die Schulen als Orte des Lernens und Lebens zu entwickeln. Schule muss Spaß machen!

Offene Unterrichtsformen, Methodenvielfalt, fächerübergreifender Unterricht sowie mehr Mitbestimmung von Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern am Bildungsprozess gehören in eine moderne Schule.

Gut ausgebildetes Personal, kindgerechter Betreuungsschlüssel, kleine Klassen, Schulsozialarbeit in allen Schulen, Gemeinschaftsschulen, inklusive, kooperative und praxisnahe Bildung müssen im Bildungsbereich umgesetzt werden! Dafür kämpfe ich mit Euch und bitte um Eure Stimme!

Eure Marion Junge – Landtagsabgeordnete, Stadträtin und Kreisvorsitzende DIE LINKE. Bautzen

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