• Sliderbilder_16
  • Sliderbilder_17
  • Sliderbilder_18
  • Sliderbilder_19
  • Sliderbilder_20
  • Sliderbilder_21
  • Sliderbilder_23
  • Sliderbilder_22
  • Sliderbild_2_bleibt
  • Sliderbild_3
  • Sliderbild_4
  • Sliderbild_6
  • Sliderbild_7
  • Sliderbild_8
  • Sliderbild_9
  • Sliderbild_10_bleibt
  • Sliderbild_11
  • Sliderbild_14
  • Sliderbild_15

Marion Junge zieht Bilanz der Kita-Tour: Betreuungsschlüssel nicht nur auf dem Papier, sondern real verbessern!

Erstellt am: 24 April, 2018 | Kommentieren

 Zur Bilanz der diesjährigen Kita-Tour von Abgeordneten der Linksfraktion in Sachsen erklärt Marion Junge, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag für Kindertagesstätten:

Wir haben diesmal in den drei kreisfreien Städten und zwei Landkreisen fünf Einrichtungen für  Ausbildung der Erzieher*innen und fünf Kitas besucht. In den Gesprächen kristallisierten sich klare Einsichten heraus: Der Ausbildungsweg ist zu lang, zu wenig praxisnah und oft zu teuer (Schulgeld bei privaten Anbietern).

Statt der vorgelagerten Berufsausbildung etwa als „Sozialassistent“ wäre die Einführung eines Praxisjahres in mindestens zwei Kitas sinnvoller, dem sich dann die dreijährige Ausbildung anschließt. Ein weiterer Zugang kann die berufsbegleitende Erzieherausbildung in vier Jahren sein, gekoppelt mit 25 Wochenstunden Praxis, wie das die Stadt Leipzig ab August 2018 anbieten will.

Ziel ist eine Kita für alle, also vollständige Inklusion, bei der die Entwicklung des Kindes im Mittelpunkt steht. Dafür braucht es mehr Personal, weniger Bürokratie. Das gilt auch für das Modell „Eltern-Kind-Zentrum“, wo die Familienbildung mit einbezogen und bisherige Aufgaben des Sozialamtes mit wahrgenommen werden.

Da freie Träger nicht verpflichtet sind, Personalzahlen zu melden, liegt keine vollständige Übersicht über den Erziehermangel in Sachsen vor. Fakt ist, der offizielle Personalschlüssel (z.B. 1:12 für die Drei- bis Sechs-Jährigen) wird im Regelfall weit überschritten, weil Urlaub, Weiterbildung und krankheitsbedingter Ausfall nicht genug berücksichtigt werden.

Alle Modelle stehen und fallen mit der deutlichen Verbesserung des Betreuungsschlüssels! Die schrittweise Verbesserung muss gesetzlich verbindlich geregelt werden. Zugleich müssen die Horte davon auch profitieren, wo derzeit in der Realität eine Erzieherin am Nachmittag 25 bis 28 Kinder betreut. Das kann nicht gutgehen! Unser Entwurf eines Gesetzes zur schrittweisen Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kindertagesstätten des Freistaates Sachsen würde für zeitgleiche Verbesserung in Krippe, Kita und Hort sorgen.

Der Gesetzentwurf (Parlaments-Drucksache 6/10764) steht im Juni zur Beschlussfassung im Landtag – wenn die Landtagsmehrheit ihm zustimmt, hätten die Kinder in Sachsens Kitas in Zukunft bestmögliche Rahmenbedingungen.

Kommentare

Schreibe eine Antwort





  • Pflegenotstand stoppen!

  • Termine und Veranstaltungen

    • Do, 11. März 2021, 17.00 Uhr
      Digitale Kreisvorstandssitzung DIE LINKE. Bautzen
    • Sa, 27. März 2021, 09.30 Uhr
      Kreiswahlversammlung DIE LINKE.Bautzen
  • Stoppt Defender 2020!

  • Kategorien

  • Archive

  • Links

  • Schlagwörter

  • RSS-Feed

  • Login