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Politfrühschoppen zur EU-Landwirtschaftspolitik mit Dr. Kirsten Tackmann am 29. April 2012 in Kamenz!

Erstellt am: 27 April, 2012 | Kommentieren


Über Landwirtschaftspolitik hörte man schon lange nichts mehr beim Kamenzer politischen Frühschoppen. Jetzt konnte Dr. Kirsten Tackmann, Agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, für diese Problematik gewonnen werden. Ihr Thema lautet. „Die Landwirtschaftspolitik in der EU und wie kommen die hiesigen Agrarbetriebe damit zurecht“.

Die Tierärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere beschäftigt sich seit 1980, dem Beginn ihres Studium der Veterinärmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin, damit. 1993 promovierte sie. Seit 2005 ist sie stellvertretende Landesvorsitzende der LINKEN in Brandenburg.

Zahlreiche Fakten fordern gerade sozial und links denkende Menschen heraus, sich auch mit Fragen elementarster Lebenserhaltung, nämlich der Produktion von Lebensmitteln, zu beschäftigen und Wissen darüber zu erlangen. In Deutschland scheint das Problem weitgehend geklärt, geht man nur von der Menge des Vorhandenen aus.

Können aber alle Menschen ihre benötigten Mengen auch bezahlen? Globale Hungersnöte insbesondere in der Sahelzone Afrikas bedrücken uns, wird mit Lebensmitteln an der Börse spekuliert und werden diese zunehmend zu Kraftstoffen verarbeitet, besteht zwischen der im EU-Raum subventionierten Agrarproduktion und dem Niedergang der Landwirtschaft in zahlreichen Ländern Afrikas ein unmittelbarer Zusammenhang. Weihnachtliche oder österliche Spendenaktionen sollen dann unser Gewissen beruhigen. Bekannt sind in hiesigen Regionen komplizierte Mechanismen der EU, um einerseits die Lebensmittelproduktion zu begrenzen, andererseits den Bauern ein Einkommen zu sichern.

Im Landkreis Bautzen sind die Aktionen der Milchbauern gegen das Monopolunternehmen Müller-Milch bekannt. Gerade wurde wieder einmal festgestellt, dass wir es im Schlaraffenland Deutschland nicht schaffen, uns durch die Berge von Butter, Zucker, Fisch oder Brot durchzufuttern und elf Millionen Tonnen davon einfach in den Müll werfen.

Diese Liste äußerster Widersprüche und menschenverachtender Taten ließe sich fortsetzen. So verspricht der Frühschoppen am Sonntag, dem 29. April, 9:30 Uhr im Kamenzer Stadttheater wieder eine interessante Veranstaltung zu werden. Schauen Sie rein und diskutieren Sie mit – wir laden alle interessierten Einwoher/innen herzlich ein!

Reinhard Kärbsch

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