• Sliderbilder_16
  • Sliderbilder_17
  • Sliderbilder_18
  • Sliderbilder_19
  • Sliderbilder_20
  • Sliderbilder_21
  • Sliderbilder_23
  • Sliderbilder_22
  • Sliderbild_2_bleibt
  • Sliderbild_3
  • Sliderbild_4
  • Sliderbild_6
  • Sliderbild_7
  • Sliderbild_8
  • Sliderbild_9
  • Sliderbild_10_bleibt
  • Sliderbild_11
  • Sliderbild_14
  • Sliderbild_15

Kinder mit Rechenschwäche frühzeitig unterstützen – Anhörung: Gleichbehandlung von Dyskalkulie und Legasthenie!

Erstellt am: 18 Juni, 2018 | Kommentieren

Zur öffentlichen Sachverständigen-Anhörung des Schulausschusses am 15. Juni 2018 zum schulrechtlichen Umgang mit einer Rechenschwäche erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Falken:

Rund 24.000 Schülerinnen und Schüler sind in Sachsen von Rechenschwäche, auch Dyskalkulie genannt, betroffen. Anders als im Fall einer Lese-Rechtschreibschwäche gibt es keine rechtsverbindliche Regelung und keinen Nachteilsausgleich für von einer Rechenschwäche Betroffene.

In einer Petition an den Landtag haben deshalb die Kreiselternräte Chemnitz, Leipzig und Meißen Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit für die betreffenden Kinder durch eine entsprechende schulrechtliche Regelung gefordert. Bislang haben Eltern, die es sich finanziell leisten können, einen privaten Lösungsweg gesucht, während die anderen die soziale Benachteiligung einfach hinnehmen mussten.

Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE fand am Freitag im Schulausschuss eine Anhörung zu dem Thema statt. (Parlaments-Drucksache 6/12888). DIE LINKE sieht sich durch die Sachverständigen in ihrer Forderung bestätigt, die Ungleichbehandlung der Teilleistungsschwächen Legasthenie und Dyskalkulie zu beenden und auch die Dyskalkulie in einer Verwaltungsvorschrift schulrechtlich anzuerkennen und für einen rechtsverbindlichen Nachteilsausgleich zu sorgen. Ein Sachverständiger schlug vor, den Nachteilsausgleich in einer Bildungsvereinbarung, die Fördermaßnahmen enthält, mit den Eltern festzulegen.

Das wirksamste Mittel gegen Rechenschwäche ist, möglichst früh zu intervenieren. Ein guter Mathematikunterricht und eine frühe Förderung der Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1 und 2 beugen der Teilleistungsschwäche am besten vor. Dazu gehört eine speziell ausgebildete zusätzliche Lehrkraft. Gesonderte Rechenklassen, so ein Experte, seien nur die zweitbeste Lösung. Zusätzlich braucht es eine geeignete staatliche Infrastruktur. Nach dem Vorbild Bayerns sollten auf (Land)Kreisebene Beratungs- und Förderstellen Rechnen entstehen.

Kommentare

Schreibe eine Antwort





  • Pflegenotstand stoppen!

  • Termine und Veranstaltungen

    • Do, 11. März 2021, 17.00 Uhr
      Digitale Kreisvorstandssitzung DIE LINKE. Bautzen
    • Sa, 27. März 2021, 09.30 Uhr
      Kreiswahlversammlung DIE LINKE.Bautzen
  • Stoppt Defender 2020!

  • Kategorien

  • Archive

  • Links

  • Schlagwörter

  • RSS-Feed

  • Login