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Fehlende 500 Haus- und Fachärzte in Sachsen nur durch zusätzliche Initiativen der Staatsregierung zu gewinnen!

Erstellt am: 19 April, 2011 | Kommentieren


Bund und Länder einigten sich neulich, den Ländern mehr Mitspracherechte bei der Bedarfsplanung der ärztlichen Versorgung einzuräumen. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag Kerstin Lauterbach:

Nach Feststellung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen fehlen in Sachsen 394 Hausärzte und 108 Fachärzte im ambulanten Bereich. Jetzt soll mit einer neuen gesetzlichen Regelung Abhilfe geschaffen werden. Zuschläge und Anreize sollen es richten. Die Länder sollen mehr mitreden dürfen. Es wäre gut gewesen, wenn die Verhandlungen dazu geführt hätten, dass es eine umfassende Mitsprache bei der gesamten Versorgungsplanung gegeben hätte und nicht nur bei der ärztlichen Bedarfsplanung.

Die Möglichkeit, die bisherigen ärztlichen Planungsbereiche nunmehr nach hausärztlicher, fachärztlicher und spezialisierter fachärztlicher Versorgung zu differenzieren und die starren Grenzen der Land- und Stadtkreise zu verlassen, begrüße ich ausdrücklich. Ein erster Schritt wurde getan. Jetzt müssen zum Beispiel neue Anreizsysteme für die Auswahl beim Medizinstudium, eine Landarztquote und verbesserte Anreize für Niederlassungen auf dem Land folgen. Das hätte alles schon Jahre vorher initiiert werden müssen.

Es gibt in Sachsen nur bescheidene Erfolge auf diesem Gebiet. So haben sich jüngst zum Beispiel die Koalitionsfraktionen für die Unterstützung der Bildung von Zweigstellen im ländlichen Raum ausgesprochen, jedoch jegliche finanziellen Anreize dafür verweigert. Das Programm, welches ein zusätzliches Stipendium für Medizinstudenten bereitstellt, die nach ihrem Studium eine Landarztpraxis übernehmen wollen oder gründen wollen, fristet auch ein eher bescheidenes Dasein. Hier erwarte ich von der Staatsregierung mehr Initiative, die mit den neuen gesetzlichen Regelungen, die zum 1. Januar 2012  in Kraft treten sollen, parallel laufen müssen. Die ärztliche Versorgung muss in weiten Teilen des Landes Sachsen stabilisiert werden.

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