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Die linke Landtagsabgeordnete Marion Junge macht sich für ein neues Gesetz zur Erwachsenenbildung stark!

Erstellt am: 22 Januar, 2016 | Kommentieren

junge_marion (9)

Die Kamenzer Landtagsabgeordnete Marion Junge von der Linkspartei will für eine bessere Finanzausstattung der sächsischen Volkshoch- schulen kämpfen. Sie fordert ein neues Weiterbildungsgesetz im Freistaat Sachsen. Ihre Fraktion will dafür schon bald einen Entwurf auf den Tisch legen.

Die Linkenpolitikerin aus Kamenz hat in den vergangenen Monaten insgesamt 17 Volkshochschulen und andere Träger von Weiterbildungs- angeboten besucht. Ihr Fazit sieht ernüchternd aus: Obwohl die Erwartungen und Aufgaben an die Erwachsenenbildung ständig steigen – auch angesichts der zunehmenden Einwanderung und damit notwendiger Sprach-und Berufskurse – sind die Finanzzuschüsse des Landes dafür immer weiter zurückgegangen.

In einer bundesweiten Statistik steht der Freistaat bei diesem Thema als eines der Schlusslichter da – auf dem drittletzten Platz im Bundesvergleich. Während die Länder im Durchschnitt 4,45 Euro pro erwachsenem Einwohner für die Erwachsenenbildung ausgeben, sind es im Freistaat Sachsen lediglich 2,31 Euro. „Das darf nicht so bleiben. Wir setzen uns deshalb für eine aufgabengerechte Grundfinanzierung der Bildungsträger ein“, erklärte Marion Junge am Mittwoch vor Journalisten.

Das derzeit gültige Weiterbildungsgesetz in Sachsen datiere aus dem Jahr 1998 und sei völlig veraltet. Es gehe am aktuellen Bedarf vorbei und lasse die Kommunen mit den ansteigenden Kosten für Personal und Bewirtschaftung allein. Zudem sollen künftig an den Volkshochschulen auch wieder Berufsabschlüsse möglich sein, was vor mehr als 20 Jahren in Sachsen abgeschafft wurde.

Unbestritten ist auch ein Mehr an politischer Bildung sehr notwendig, findet die Landtagsabgeordnete. Die Volkshochschulen seien der .richtige Ort für politische Aufklärung und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. „Aber die Schulen müssen in die Lage versetzt werden, dies zu leisten“, so Junge.

Im Landtag hat es inzwischen eine Expertenanhörung zur Situation der Erwachsenenbildung in Sachsen gegeben. „Wir hoffen, dass nun etwas ins Rollen gekommen ist“, erklärt Marion Junge.

Auf ihre Agenda für 2016 hat die Kamenzer Politikerin zwei weitere große Themen gesetzt. Als Mitglied des Petitionsausschusses im Sächsischen Landtag will sich die 52-Jährige für teilweise öffentliche Debatten und Beschlüsse über eine bestimmte Form von Petitionen einsetzen. „Nämlich immer dann, wenn Sammel-und Massenpetitionen von einer breiten Bürgerschaft angestoßen wurden, sollte eine öffentliche Entscheidung dazu herbeigeführt werden“, erklärte sie. Die bislang durchweg nicht-öffentliche Arbeit des Petitionsausschusses sollte nach dem Vorbild des Bundestages teilweise öffentlich sein.

Bereits seit 2014 setzt sich Marion Junge für die Etablierung von Bestattungswäldern in Sachsen ein. Ein erster Friedwald ist 2015 in Bennewitz bei Leipzig eröffnet worden. Nun ist ein weiterer in einem Waldstück der Stadt Kamenz im Haselbachtal geplant. Bis Ende März sollen der Kamenzer Stadtrat und die Gemeinde Haselbachtal dafür ein Konzept auf den Tisch bekommen.

Von Catrin Würz, Lausitzer Rundschau vom 21.01.2016

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