• Sliderbilder_16
  • Sliderbilder_17
  • Sliderbilder_18
  • Sliderbilder_19
  • Sliderbilder_20
  • Sliderbilder_21
  • Sliderbilder_23
  • Sliderbilder_22
  • Sliderbild_2_bleibt
  • Sliderbild_3
  • Sliderbild_4
  • Sliderbild_6
  • Sliderbild_7
  • Sliderbild_8
  • Sliderbild_9
  • Sliderbild_10_bleibt
  • Sliderbild_11
  • Sliderbild_14
  • Sliderbild_15

DIE LINKE bedauert Weigerung der Landtagsmehrheit, dem Defizit der politischen Bildung in Sachsen abzuhelfen!

Erstellt am: 17 Dezember, 2015 | 1 Kommentar

marion_junge1

Gestern Abend lehnte die Landtagsmehrheit den Antrag der Linksfraktion „Schule demokratisieren und politische Bildung stärken“ (Parlaments-Drucksache 6/889) ab.

Zu diesem Antrag erklärte Marion Junge, Sprecherin für Weiterbildung der Fraktion DIE LINKE:

Im Zusammenhang mit den Montagsdemonstrationen der sogenannten „patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ war die politische Bildung in Sachsen Anfang des Jahres in die Kritik geraten.

So titelte die Dresdner Morgenpost im Januar: „Gibt’s an Sachsens Schulen zu wenig politische Bildung, Frau Kurth?“. Die Zeitung berief sich u.a. auf Thomas Krüger, den Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung. Dieser kritisierte in Sachsen eine Bevorzugung der Naturwissenschaften gegenüber der politischen Bildung.

Auch der Landeschülerrat beklagte, dass die politische Bildung in Sachsens Schulen zu kurz komme. DIE LINKE hat die Kritik an der politischen Bildung hierzulande aufgegriffen und die Staatsregierung aufgefordert, die Schule zu einem demokratisch strukturierten Lern- und Lebensraum weiterzuentwickeln.

Zu dem Zweck schlagen wir folgende Maßnahmen vor:

1. die Demokratie als Strukturprinzip des Unterrichts in Formen kooperativen und selbständigen Lernens zu verankern; politische Bildung ist elementar und muss lehrplan- und fächerübergreifend sein
– die Lehrer/-innen sollen weitaus mehr als Lernbegleiter und Moderator fungieren
2. verbindliche Projektwochen zu schulinternen oder schulexternen politischen Themen zu initiieren und fördern; politische Bildung ist nicht nur Sache des Gemeinschaftskunde- und Geschichtslehrers; Ziel politischer Bildung ist letztendlich die mündige Bürgerin bzw. der mündige Bürger; Um dieses Ziel zu erreichen, müssen nicht nur die Schüler/innen sich Grundwissen aneignen, Verständnis für Politik entwickeln, sich mit aktuellen Ereignissen auseinandersetzen und politisch engagieren.
3. Wir erwarten von der Landesregierung, den „Erlass zur politischen Werbung an Schulen“ aufzuheben und sicher zu stellen, dass die Schulen auch vor Wahlen Informations- und Diskussionsrunden mit Abgeordneten, Bewerbern und Vertretern von Parteien, Wählergemeinschaften und anderen politischen Organisationen veranstalten können.
4. Die Schulen für Jugendverbände und zivilgesellschaftliche Institutionen zu öffnen und Schülerinnen und Schüler mittels geeigneter Maßnahmen an die Schülermitwirkung heranzuführen und dafür zu qualifizieren.

Rede von MdL Marion Junge zum Antrag der Fraktion DIE LINKE „Schule demokratisieren und politische Bildung stärken“ am 16. Dezember 2015 im Sächsischen Landtag

Kommentare

1 Antwort für “DIE LINKE bedauert Weigerung der Landtagsmehrheit, dem Defizit der politischen Bildung in Sachsen abzuhelfen!”

  1. Links wirkt – Mehr politische Bildung in Sachsens Schulen! : Marion Junge
    11 März, 2016 um 07:32

    […] Erlass zur politischen Werbung an Schulen“ umsetzt. Die CDU/SPD – Koalition hat unseren Antrag „Schule demokratisieren und politische Bildung stärken“ am 16. Dezember 2015 abgelehnt. Jetzt wird eine von unseren Forderungen umgesetzt – Links […]

Schreibe eine Antwort





  • Pflegenotstand stoppen!

  • Stoppt Defender 2020!

  • Kategorien

  • Archive

  • Links

  • Schlagwörter

  • RSS-Feed

  • Login