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Bedarfsgerechte Betreuung für alle Kindern sichern – keine Ausgrenzung in den Kindertageseinrichtungen zu lassen!

Erstellt am: 9 Dezember, 2010 | Kommentieren

Von Marion Junge; Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Stadtrat Kamenz

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Bautzen hat ab 1. September 2010 die Betreuungszeiten in den Kindertageseinrichtungen für Kinder aus Familien ohne Erwerbstätigkeit eingeschränkt. Für die Kinder aus nicht erwerbstätigen Familien wird seitens des Landkreises Bautzen nur noch ein Betreuungsbedarf von 4,5 Stunden pro Tag in der Krippe und von 6 Stunden pro Tag im Kindergarten gewährleistet. In begründeten Einzelfällen entscheidet das Jugendamt über den Umfang der darüber hinausgehenden Betreuungszeit.

Die Ausgrenzung von Kindern, deren Eltern arbeitslos sind, durch Einschränkung der Betreuungszeiten halten wir für unsozial und nicht kindgerecht. Jedes Kind braucht Zuwendung und ganzheitliche Bildung und Erziehung. Ganztägiges Lernen wird als Qualitätskriterium für Schulkinder eingefordert. Dies muss auch für Kindereinrichtungen als anerkannte Bildungsorte gelten! Deshalb gibt es seitens der demokratischen Fraktionen im Stadtrat den Konsens, dass in den Kindereinrichtungen der Stadt Kamenz die Betreuungszeiten nicht eingeschränkt werden.

Auf der nächsten Stadtratssitzung am 15. Dezember 2010 wollen wir dies beschließen. Problematisch sehe ich die zusätzlichen Kosten, die laut Beschlussvorschlag durch die Eltern selbst zu tragen sind, wenn das Jugendamt den Antrag auf Verlängerung der Betreuungszeit nicht genehmigt. Das Land, die Landkreise und Kommunen müssen gemeinsam Verantwortung für die Bildung und Betreuung von Kindern übernehmen! Jedes Kind muss gleich viel wert sein und die gleichen Bildungschancen erhalten.

Das der Landkreis Bautzen sich aus seiner Verantwortung gegenüber den Kindern und Familien zurück zieht, ist nicht hinnehmbar! Deshalb müssen sich alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Bautzen gegen diese unsoziale Politik wehren. Erst wird in der Kinder- und Jugendarbeit gekürzt, die Betreuungszeiten im Kita – Bereich eingeschränkt, jetzt kein Geld mehr für Eingliederungshilfen behinderter Menschen, starke Reduzierung bei der Förderung der Familienerziehung u.a.m. – wie lange wollen wir dies hinnehmen? Eine Umverteilung in den Haushaltsplänen zugunsten der sozial Schwächeren, für bessere Bildung und Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit ist möglich, wenn es politisch gewollt ist.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserem Blog der Stadtratsfraktion DIE LINKE. Kamenz unter http://linksfraktion-kamenz.blogspot.com

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