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Kultusministerin bekommt Personalproblem nicht in den Griff – Unterrichtsausfall ist weiter vorprogrammiert!

Erstellt am: 19 August, 2013 | Kommentieren

Zu Presseberichten über die Einstellung von Lehrkräften und den Mangel an Schulleitern in den sächsischen Schulen erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Cornelia Falken:

Allem Selbstlob zum Trotz, das vom „größten Einstellungsprogramm im Schulbereich“ seit zwanzig Jahren spricht, bekommt die Kultusministerin den Mangel an Lehrkräften und Schulleitern in Sachsen nicht in den Griff. Was in den vergangenen Jahren verschlafen wurde, das rächt sich jetzt.

Die geplanten Einstellungen von 510 unbefristeten und 250 befristeten Pädagogen sichern den Bedarf an Lehrkräften im Schuljahr 2013/ 2014 keinesfalls ab. Es scheiden mehr Lehrkräfte aus als unbefristet eingestellt werden. Laut meiner Kleinen Anfrage vom 23. Mai (Drucksache 5/12038) sind im ersten Schulhalbjahr 2012/ 2013 547 Lehrkräfte aus dem Schuldienst ausgeschieden, zu denen im zweiten Halbjahr weitere 174 Lehrkräfte hinzukommen sollten. Das größte Einstellungsprogramm aller Zeiten ersetzt also gerade einmal die ausscheidenden Lehrkräfte. Dabei sind noch nicht einmal die Streichungen im Ergänzungsbereich und bei den Integrationsstunden an den Mittelschulen, pardon Oberschulen, berücksichtigt. Von den Klassenzusammenlegungen ganz zu schweigen.

Und ähnlich traurig sieht es bei den Schulleitungen aus. Aus der Antwort auf meine Kleine Anfrage vom 20.2.2013 (Drucksache 5/ 11120) geht hervor, wie groß das Schulleiter-Problem ist. So betreuen 20 Schulleiter gleich zwei Schulen, darunter große Einrichtungen wie Förderschulen oder Berufsschulzentren. 112 Schulen werden kommissarisch geleitet und 42 kommissarisch von stellvertretenden Schulleitern. Unter den 112 kommissarisch geleiteten Schulen gibt es Schulleiter, die bis zu 8 Jahre amtieren. In Chemnitz und Leipzig befinden sich die meisten kommissarisch geleiteten Schulen: 38 in Chemnitz und 24 in Leipzig. Insgesamt 132 Schulen werden im Freistaat Sachsen nicht von Schulleitern geleitet. 57 Schulleiter sind langzeitkrank oder abgeordnet, was bedeutet, dass diese Stellen nicht neu besetzt werden können. Es mag ja sein, dass die Zahl offener Schulleiterstellen zum Schuljahresbeginn reduziert werden konnte, dennoch ist das ein völlig unhaltbarer Zustand.

Auch im neuen Schuljahr ist der Unterricht „auf Kante genäht“ und Unterrichtsaufall vorprogrammiert. Selbst das Mobilisieren von letzten Reserven ersetzt keine nachhaltige Personalpolitik im Kultusbereich.

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