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Kriegskritische Predigt von Bischöfin Käßmann steht in Friedens-Tradition der Frauenkirche – Angriffe sind niveaulos

Erstellt am: 4 Januar, 2010 | Kommentare deaktiviert für Kriegskritische Predigt von Bischöfin Käßmann steht in Friedens-Tradition der Frauenkirche – Angriffe sind niveaulos

Zur anhaltenden Kritik an der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, wegen ihrer Predigt in der Dresdner Frauenkirche zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, André Hahn:

Die Frauenkirche war als Ruine Mahnung an die schrecklichen Folgen von Kriegen und ist durch ihren international unterstützten Wiederaufbau zum Symbol der Überwindung alter Feindschaften und der Schaffung einer friedlicheren Welt geworden. Die kritischen Worte der Bischöfin zur Kriegsbeteiligung der Bundeswehr in Afghanistan stehen in den besten Traditionen der Dresdner Frauenkirche als Stifterin von Frieden und Versöhnung.

Das Dauerfeuer rhetorischer Angriffe auf die Bischöfin seit ihrer Predigt ist unverständlich und Besorgnis erregend. Zu oft in der deutschen Geschichte haben geistliche Würdenträger todbringende Waffen gesegnet, da ist es ein Zeichen wahrer christlicher Gesinnung und Ausdruck notwendiger politischer Unabhängigkeit der Kirche, wenn nun eine Bischöfin unmissverständlich und mutig die Stimme gegen deutsche Beteiligung an einem Krieg erhebt. Dafür gebührt ihr Anerkennung statt niveauloser Dauerattacken.

Ich freue mich ganz persönlich, dass Frau Käßmann diese richtungweisende Predigt gerade hier bei uns in Sachsen, in Dresden gehalten hat. Sie knüpft damit an die besten Seiten des protestantischen Geistes auch unserer Region an, und ich würde mir wünschen, dass die Bischöfin dafür auch in Sachsen konfessions- und parteiübergreifende Rückendeckung erhält. Es wäre sehr interessant zu erfahren, welche Position Ministerpräsident Tillich in dieser Frage vertritt.

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