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Kita-Pauschale an Kommunen erhöhen, Personalschlüssel verbessern – Bildungsplan gerecht werden!

Erstellt am: 1 Juni, 2010 | Kommentieren

Zur gestern im Landtag durchgeführten öffentlichen Anhörung „Umsetzung des Sächsischen Bildungsplanes in Kindertagesstätten“ sowie „Standardsicherung in den und Weiterentwicklung der sächsischen Kindertagesstätten“ erklärt die stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE, Annekatrin Klepsch:

Als Anknüpfung an die 2009 gestartete Kampagne der Liga der freien Wohlfahrtspflege „Weil Kinder Zeit brauchen“ fand im Ausschuss für Schule und Sport des Sächsischen Landtages auf Antrag der LINKEN eine öffentliche Anhörung statt. Alle fünf Sachverständigen, unter denen Vertreter/innen der Diakonie, der GEW und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes waren, bekräftigten die Notwendigkeit einer dringenden Verbesserung des Betreuungsschlüssels für sächsische Kindertagesstätten aus bildungspolitischer, pädagogischer, wirtschaftlicher und arbeitspsychologischer Sicht.

Selbst die von der CDU-Fraktion berufene Sachverständige für Elementarpädagogik von der Universität Bremen sprach sich für mehr pädagogische Fachkräfte mit Hochschulausbildung in der vorschulischen Bildung und Betreuung aus und verwies dabei u.a. auf die Bertelsmann-Stiftung und den Bildungsforscher Wolfgang Tietze.

Der Internationale Mindeststandard sieht demzufolge ein Betreuungsverhältnis von 1:3 für unter Dreijährige und von 1:8 für Drei- bis Sechsjährige vor. In Sachsen beläuft sich das Verhältnis jedoch gegenwärtig auf 1:6 für unter Dreijährige und auf 1:13 für Drei- bis Sechsjährige, was in der realen Gruppensituation in Kindertagesstätten meist heißt, dass eine Fachkraft sich um 16 bis 19 Kinder kümmern muss. Darüber hinaus findet die sogenannte „mittelbare Arbeitszeit“, also Zeit für Vorbereitung, Dokumentation von Bildungsprozessen und Elterngespräche keinerlei Berücksichtigung im Personalschlüssel.

Die Fraktion der LINKEN fordert die Staatsregierung deshalb auf, den gestiegenen Anforderungen an das Fachpersonal in sächsischen Kindertagesstätten zur Umsetzung des anspruchsvollen Bildungsplanes gerecht zu werden und den Betreuungsschlüssel schrittweise zu verbessern sowie die Kita-Pauschale an die Kommunen zu erhöhen und nicht einzufrieren. Angesichts der geplanten Streichung des kostenfreien Vorschuljahres im nächsten Doppelhaushalt fordern wir, dass die freiwerdenden 38 Millionen Euro in die Verbesserung des Betreuungsschlüssels fließen.

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