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Des Freistaates neue Kleider

Erstellt am: 10 September, 2014 | Kommentieren

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Traditionell ist die Zeit des Wahlkampfes ja für das Erzählen von Märchen geeignet.

Und in Sachsen ist es der CDU wieder einmal gelungen, die sächsischen Wähler/innen mit dem Märchen vom Scharaffenland, öffentlichkeitswirksam verschenktem Steuergeld in Form von Förderbescheiden und einem „guter Onkel“-Gesicht, das überaschenderweise sogar zur Wahl stand, die Sachsen wieder auf dem schwarzen Filz einschlafen zu lassen.

Zumindest jene, die nicht schon ihren Zukunftschancen hinterher ausgewandert sind und sich auch mit Eierschecke nicht köder ließen.

Nun packt Onkel Stanislav aber nochmal eine Extra-Geschichte drauf. Damit sich auch jeder an seinen Erzählkünsten erfreuen kann, setzt er dafür alle Kanäle ein: Rundfunk, Internet, Zeitung und Fernsehen.

Auch die nach dem Wahlkampf wieder freigewordenen Plakatwände werden wieder mit Bildern aus „Tausendundeinem Traum“ gefüllt. Er lässt es sich auch nicht nehmen seinen Sachsen zu erklären, wie sächsisch geht.

Natürlich sind nicht Schulschließungen und schlechte Betreuungsschlüssel sächsisch, obwohl sie sächsischer Alltag sind. Auch im ersten Anlauf abgelehnte Förderbescheide, die man entweder mit Rechtsmitteln oder mit passender Parteinähe korrigieren kann, sind nicht sächsisch, wenn es nach Onkel Stanislav geht. Mängel in Kultur-, Jugend- und Sozialarbeit sind übrigens auch nicht Teil des Sächsischen Märchens, wohl aber der sächsischen Realität.

Doch nicht nur den Sachsen will Onkel Stanislav erzählen, wie Sachsen ist. Er will seine Kampagne bundesweit betreiben und mit Bundeskanzlerin und Herrn Gauck das Volk um die Wette sedieren.

Großherzig, wie der Onkel Stanislav nun mal ist, lässt er sich diese Märchenstunde satte 34 Millionen Euro kosten. Doch halt! Das stimmt nicht. So viel hat der Onkel Stanislav nämlich auch nicht.

Auch aus der Propagandakasse seiner Partei kann er es nicht nehmen, weil die ja schon für die Teile des Wahlkampfes herhalten musste, die man nicht mit Steuermitteln bestreiten durfte. Deswegen nimmt er die 34 Millionen auch aus der sächsischen Staatskasse.

Wie viele der dringend benötigten Lehrkräfte an Schulen und Universitäten er dafür hätte einstellen können bleibt wohl reine Spekulation. Aber was ist wohl wichtiger? Der Freistaat oder dessen neue Kleider? Herr Tillichs Antwort kennen wir jetzt.

Jens Dietzmann

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