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Bundeswehr raus aus Afghanistan – zivil helfen!

Erstellt am: 31 Oktober, 2011 | 2 Kommentare


Aufruf der Partei DIE LINKE zu den Protesten gegen die internationale Afghanistan-Konferenz der Bundesregierung in Bonn vom 3. bis 5. Dezember 2011

Seit nunmehr zehn Jahren führt die NATO Krieg in Afghanistan. Wurde anfangs noch behauptet, dieser Einsatz diene dem friedlichen und demokratischen Aufbau der afghanischen Gesellschaft, ist von dieser Lüge nicht mehr viel übrig geblieben. Jahr für Jahr wurden mehr Truppen nach Afghanistan geschickt. Jahr für Jahr hat sich der Umfang der Kriegshandlungen, Anschläge und Toten erhöht.

Am 5. Dezember 2011 wird die Bundesregierung eine weitere Afghanistan-Konferenz in Bonn und Petersberg abhalten. Zehn Jahre nach der ersten Petersberg-Konferenz im Dezember 2001, sollen die Weichen für eine Verstärkung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit gestellt werden. Gefeiert werden soll außerdem die »Übergabe der Verantwortung an die afghanische Regierung«, während tatsächlich die Bundeswehr bis über 2014 hinaus in Afghanistan bleiben soll.

Gleichzeitig findet eine »Afghanisierung des Krieges« statt, indem die NATO verstärkt afghanische Sicherheitskräfte einbindet. Der angekündigte Teil-Truppenabzug der US-Armee dient in erster Linie Wahlkampfzwecken Barack Obamas;in den USA, ebenso wie in Deutschland, ist eine Mehrheit der Bevölkerung für einen Truppenabzug. Mit der Verringerung von 33 000 Soldaten bis 2012 werden dann immer noch 70 000 US-Soldaten plus weitere Verbündete in Afghanistan stationiert sein. Dazu kommen 130 000 bis 160 000 private Söldner und Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen.

Im Vorfeld der Afghanistan-Konferenz wird ein Truppenabzug bis 2014 verkündet, tatsächlich sollen die Truppen dort dauerhaft stationiert bleiben. Ein Abzug wird nur stattfinden, »wenn es die Sicherheitslage erlaubt«. Diese verschlechtert sich aber permanent, gerade durch die Stationierung der NATO in Afghanistan. Während die NATO
minimale Abzugszahlen verkündet, weitet sie gleichzeitig den Krieg für weitere drei Jahre aus. Damit sind drei weitere Jahre Krieg, Tote und Zerstörung sicher.

Für den Krieg in Afghanistan gibt die US-Regierung jährlich 100 Milliarden Dollar aus, und die Bundesregierung wird bis 2014 mindestens 36 Milliarden Euro für den Afghanistankrieg ausgegeben haben. Mit diesem Geld ließen sich ganze Länder aus Hunger, Not und Elend befreien.

Die Partei DIE LINKE fordert daher:

  • Bundeswehr und NATO-Truppen raus aus Afghanistan!
  • Kein Geld für Waffen, sondern für zivile Aufbauprojekte!
  • Solidarität mit den zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Afghanistan, die sich für Frieden, Selbstbestimmung und Wiederaufbau einsetzen!

Deshalb Bundeswehr raus aus Afghanistan – zivil helfen!

Kommentare

2 Antworten für “Bundeswehr raus aus Afghanistan – zivil helfen!”

  1. News & Magazin : naanoo.com
    10 November, 2011 um 17:12

    Bundeswehr soll 1.000 Soldaten aus Afghanistan abziehen…

    Bundeswehr in Afghanistan (Foto: Robert Sholl | Dreamstime.com) Kabul – Die Bundeswehr will bis Anfang 2013 rund 1.000 Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan abziehen. Das haben Außenminister Westerwelle und Verteidigungsminister de Maizière den Vor…

  2. marion
    10 November, 2011 um 19:13

    Das kann aber nur der Anfang sein! Wir LINKE fordern einen schnellen Truppenabzug aus Afghanistan. Krieg schafft keinen Frieden! Deshalb Bundeswehr raus aus Afghanistan – zivil helfen!

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